Samstag, 24. Juni 2017

Gummipuppen... Der elastische Traum?

An alle Gummipuppenliebhaber!
Nicht was Sie jetzt schon wieder denken!!! Es geht natürlich NICHT um die Befriedigung erotischer Gelüste! Nein, es geht um Kunst (oder so!)
Ich habs nicht ganz verstanden. Dürfte aber mit jetzt schon ca. 300.000 Klicks bei Youtube ein Knaller sein.

Bitte selbst entscheiden:


Freitag, 23. Juni 2017

Saufen mit Schrumpel-Zehe!

Wie unter Anderem dem österreichischen Revolverblatt Nr.1 aktuell zu entnehmen ist, fehlt einer kanadischen Alkoholvernichtungsanstalt eine Zehe.
Wer die Kanadier schon immer für eigenwillig gehalten hat, darf es auch gerne weiterhin machen.

Es handelt sich angeblich um eine über 40 Jahre alte amputierte Zehe, die jedem völlig bescheuerten Menschen ins Whiskyglas geschmissen wird, der sich für besonders lustig hält. Sollte man es, ohne zu kotzen, schaffen, das Glas zu leeren, hat man einen Knall bzw. bekommt man ein Zertifikat als Hausdepp mit besonderen Auswüchsen.

Diese Zehe wurde nun von einem noch blöderen Menschen entwendet, fristet jetzt sicherlich in einer privaten Whiskypulle sein Dasein und erfreut sich des abgehackten Lebens.

Diverse Trinkspielchen und Blödsinnigkeiten, die man im Vollsuff als Youngster mitgemacht hat, sind hiergegen sicherlich Pille-Palle.
Wenns fad werden sollte, einfach mal im Krankenhaus seines Vertrauens nachfragen! Vielleich ist ja ein agehacktes Körperteilchen übrig!
Prost!!

Falls jemand den Originalartikel lesen möchte: amputierter-zeh-aus-hotelbar-in-kanada-gestohlen-ekel-zutat-in-drink
Für alle Hashtag-User:  #SourToe

Freitag, 9. Juni 2017

Fast gestrandet! Erschreckendes an der Autobahnraststation!

Sollten Sie jemals das Vergnügen haben, oder die Notwendigkeit bestehen, bei einer Autobahnraststation Halt zu machen, nehmen Sie sich ein oder zwei Minuten Zeit.
Nicht um zu Pinkeln, sich die Nase zu pudern oder in der Nase zu bohren, sondern sich in aller Ruhe die anderen Leute anzusehen.

Ich habe es getan. Es war erstaunlich. Es war erschreckend und lustig zugleich.

Lustig, da man einige Leute zu sehen bekommt, die eher an einen Wanderzirkus erinnern, als an eine Familie auf Kurzurlaub. Sie finden Geschäftsreisende in mobilen Büros,
LKW-Fahrer, die sich die Beine vetreten um die nächsten 1000KM zu überstehen, etc.

Erschreckend fand ich in diesem einen Fall jedoch ein Pärchen älteren Baujahres.
Beide geschätzt 80 +.

Sie schälten sich völlig fertig aus der, ebenfalls leicht in die Jahre gekommenen Limusine, schafften es gerade noch so, ohne Krücken zu stehen, sahen wirklich fertig aus.

Das Kennzeichen des Wagens verriet, dass die beiden aus einer Stadt kamen, die ca. 150 KM und in diesem Fall vermutlich
3 Std. Fahrzeit entfernt liegt. Der Startpunkt der Reise ist ja nicht das Problem, aber die Fahrt an sich.
Der Fahrer - wie bereits erwähnt - jenseits der 80 Jahre, völlig überfordert mit dem Verkehrsaufkommen auf der Autobahn, gesundheitlich schon leicht beeinträchtigt, angeschlagen
von den sommerlichen Temperaturen. Schweißgebadet, die Klimaanlage wird natürlich nicht verwendet - man könnte sich ja erkälten - steht er gekrümmt neben dem Auto und stöhnt.
Völlig fertig. Völlig fertig von 150km, die man als Jüngerer auf einer einzige Arschbacke abreiten würde.

Völlig fertig, ebenfalls schweißgebadet, die Beifahrerin. Sie steht ebenfalls neben dem Auto. Ein Erfrischungstuch soll es retten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Tüchlein
annähernd helfen kann, aber sie versucht es eben damit.

150km, sommerliche Temperaturen, die Strecke eigentlich nicht anspruchsvoll, ein reisetaugliches Fahrzeug, Klimaanlage, etc. Alles da, nur die Energie lässt eben nach.

Der erschreckende Gedanke, der mir dann noch geschossen ist, war jener: Die Beiden wollen oder müssen ja noch weiterfahren!!! Noch weiter? Die sind ja jetzt schon eine Gefahr für sich selbst!
Andere, ja auch für andere kann das ein Thema werden. Ob die Beiden das auch so sehen?
Ich habe mir dann vorgestellt, wie dieses Duo nochmals 100km schaffen will! Nochmals Kilometer um Kilometer volle Konzentration!

Ob da nicht die Bahn, der Bus oder auch manchmal ein Taxi die bessere Entschedung wäre?
Ich selbst habe in zwischen fast die 45 Jahresmarke erreicht, habe nach einer Strecke von 4-5-600km die Nase voll, möchte da schon mal eine Pause einlegen, muss mich konzentrieren,
lasse mich von der Klimaanlage kaltstellen, schaffe das Ganze aber noch ohne dass mich die Sinne völlig verlassen.

Irgendwann, ich hoffe es dauert noch, wirds aber auch bei mir mal zu Viel werden.
Ich hoffe, ich merke es dann aber, dass es zu Viel wird!
Ich hoffe, ich merke es dann, dass ich es bleiben lassen sollte!
Ich hoffe, ich strande dann nicht ebenfalls halb tot auf an einer Autobahnraststation und muss feststellen, dass es nicht mehr geht.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Wie aus Wasser Bier wird!

Abends im Restaurant. Eine Lady betritt die gastronomische Spielfläche. Dezent in, aus frisch ermordeten PVC-Tierchen geschneiderter Kleidung, gehüllt,
platziert Sie sich, gut sichtbar, an einem Tisch in der Mitte. Alleine, aber an einem Tisch für 6 Personen.
Alle Anwesenden sehen sie an. Man bestaunt aus allen Richtungen die gespannte Bluse samt fürchterlichen Muster, den Rock, der sich etwas schief um die dralle Hüfte spannt,
sowie die Frisur, die einem Pornomodell aus den frühen achtzigern entsprechen könnte. Die prallen Füße stecken samt Rüschensöckchen in hellbeigen Schuhen mit abgelatschten Absätzen.
Ein Traum für alle Fans und Liebhaber günstiger Secondhandmode.
Stilsicher wie bei der Kleidung, scheint sie auch bei der Wahl der Handyhülle zu sein. Rosa, Glitter, Bänder, bling bling.... Ein Traum.

Eine flüchtige Handbewegung. Der nette Kellner wurde an den Tisch beordert. Die Dame startet den Bestellvorgang....

"Ein stilles Wasser bitte!" Der nette Kellner erwidert mit einem "Haben wir leider nicht im Haus! Ich könnte Ihnen jedoch eine Karaffe Leitungswasser anbieten!".
Die Dame überlegt eine gefühlte Ewigkeit, versucht nochmals das Gleiche zu bestellen, muss aber leider die gleiche Antwort hinnehmen.
Erneutes Überlegen!
Die Denkpause dauerte erneut unerwartet lange.
Das Ergebnis der Synapsenkonferenz war für den Kellner sowie die anderen Gäste sehr überraschend!
Die gute Dame schmiss den Gedanken, Kohlensäurefrei, still und auch alkoholfrei in den Abend zu starten, hin, und bestellte sich überzeugt und klar ein Bier....
Aber ein großes Bier! Das betonte sie noch ausdrücklich!

Samstag, 20. Mai 2017

Warum stehen hier Berge rum????



Berge, sind eine meist feste und starre Form von Gestein. Wie Gestein beschaffen ist, kann Ihnen sicherlich der Geologe Ihres Vertrauens am besten erklären.
Grundlegend ist es aber so, dass diese Dinger – also die Berge – in gewissen Regionen der Erde einfach so rumstehen. Sie stehen da so in der Gegend rum, machen nicht viel, sind durchaus dekorativ, werden für die unterschiedlichsten Dinge touristisch verwendet, haben aber sonst keine besonderen Aufgaben.

Die Landschaft – ohne Berge wäre diese eher flach – gestaltet sich durch eben diese Steingebilde in unterschiedlicher Form. Täler die sich zwischen den Erhebungen befinden (logisch oder). Pässe, teilweise auch Passstraßen, mit denen man Berge der verschiedensten Art überwinden kann, all das gehört irgendwie einfach dazu.

Dekoriert sind diese Berge, Bergketten, Hügel und Erhebungen in den unterschiedlichsten Höhen, mit Bäumen, Büschen, teilweise werden auch Kühe und Schafe dekorativ verteilt. Häuser und ganze Siedlungen wurden auch darauf platziert. Die Menschen, die die Wartung und Pflege der verschiedenen Gebirgs- oder auch Bergformen übernommen haben, müssen ja schließlich auch irgendwo wohnen und leben.

Gerade dieser Wartung und Pflege, veranlasst das Personal gelegentlich auch dazu, Löcher in diese Steinmassive zu treiben. Diese nennt man landläufig „Tunnel“. Diese sind in verschiedenen Längen und Ausführungen erhältlich. Je nach Nutzung, werden diese dunklen Löcher mit elektrischem Licht, blinkenden Leuchten, farbigen Bodenmarkierungen und anderen Dekomaterialien verziert.

Da diese Berglöcher – bitte nicht mit den Löchern im Käse verwechseln – durchaus Arbeit bedeuten, wurden die meisten von Ihnen auch mit Tafeln dekoriert, die eine Zahl zeigen. Diese Zahl ist für Autofahrer gedacht. Sie stellen eine Geschwindigkeit dar, die als Ideal für die Benutzung der Tunnel anzusehen ist. Wenn man sehr viel schneller fahren sollte, werden aus touristischen Gründen teilweise Fotos gemacht, die zu bezahlen sind. Sollte man allerdings um vieles, als die angegebene Zahl fahren, kann es passieren, dass einem einer der anderen Benutzer eine auf die Rübe knallt und dazu etwas hupt! 

Dies ist nicht als traditionelle Handlung ungebildeter Eingeborener anzusehen, sondern als kleine, meist unfreundliche Erinnerung gedacht, damit Sie, werter Berglochbefahrer, nicht einschlafen.
Als weiteres Feature wurden, bedingt durch die schlechte Bewegbarkeit der Gesteinsmassen und/oder Gebirge, diverse Straßen in Kurven zwischen den einzelnen Bergen hindurchgeführt. 

Da man sich bis zum aktuellen Tag leider noch nicht auf eine allgemeine Norm für Kurven und den Landschaftsbau einigen konnte, ist es leider so, dass diese Straßen und Wege unterschiedlich sind und sich nicht an eine korrekte Abfolge halten. Auch die Oberflächengestaltung kann variieren. Mal ist es hellgrauer Teer, mal dunkelgrauer. Auf schmalen Straßen, auch Weg (Mehrzahl „Wege“) genannt, kann es sogar vorkommen, dass der Belag aus Schotter (die stark zerkleinerte Form von Gebirge) besteht. Diese Belagsarten sind jedoch durchaus für Fahrzeuge aller Art tauglich. Auch Fahrzeugbauformen wie Mercedes, Jaguar, BMW, und andere sind seitens der Hersteller dafür ausgelegt, diese schadlos zu befahren. Die Farbe der Fahrzeuge (ja auch die goldenen) ist nicht relevant. Das Fahrzeug fällt nicht auseinander! Glauben sie den lokal ansässigen Bewohnern, sie wissen wovon sie sprechen.

Wie bereits bei den Berglöchern - liebevoll Tunnel genannt - erwähnt, sind auch Straßen (die flachen Bereiche auf denen die Autos und andere motorisierte Dinge (diese Brumm-Brumm-Dinger) unterwegs sind, lustig mit allerlei Zeugs, dass sie sicher aus Ihrem heimischen Umfeld kennen, dekoriert. 

Als Beispiel kann man die Schilder mit den lustigen Zahlen drauf nennen!
Diese Zahlen sind NICHT:
NEIN: Das Mindestalter des Fahrzeuglenkers
            NEIN: Das Tempo, bei denen sich Ihr goldig lackierter Luxusdampfer (das Brumm-Brumm)
                           in seine Einzelteile auflöst und den Marktwert verliert.
            NEIN: Sie bei der Überschreitung dieser Geschwindigkeit einen plötzlichen Hirntod sterben.
            NEIN: Der Abflugswinkel, mit dem Sie aus der Gegend geschossen werden.
            NEIN: Die Geschwindigkeit, mit der Sie direkt in die Hölle fliegen.
            NEIN: Ihr Fahrzeug stirbt NICHT ab diesem Tempo.

Diese Zahlen sind dazu da, die Obergrenze zu bestimmen, mit denen man fahren darf! Ein mutwillges Unterschreiten dieser Geschwindigkeit kann jedoch durchaus schlimme Folgend für Sie und Ihr Fahrzeug haben!!!!
Ihnen drohen schlimme Folgen!: Sie rosten am Boden fest, schlafen ein, erreichen Ihr Pensionsantrittsalter möglichweise bereits im Auto, werden Großvater ohne es zu merken, sterben währen dessen Sie sich langsam fahrend die Gesteinsmassen ansehen, werden vom Blitz erschlagen oder erleiden einen Anschlag auf Leib und Leben durch einen der vielen Menschen, die bereits seit Stunden hinter Ihnen verhungern und Ihnen schon 30x Tripper, Durchfall und einen Motorschaden gewünscht haben.

Sollten Sie sich vor den Kurven, Steigungen oder deren Gegenteil fürchten, kann Ihnen sicherlich Ihr Automobilclub beratend zur Seite stehen! Dieser bietet sicherlich einen Kurs für:       
„Wie fahre ich nen Bersch (Berg) hoch?“
„Wie fahre ich nen Bersch (Berg) runter?“
„Wie mache ich das mit den Kurven?“
Als Zusatzausbildung gibt’s da dann sicher noch den Kurs „Wie mach ich das mit Kurven und Bergen gleichzeitig?“

Diese Kurse können Ihnen sicherlich helfen….

Die gefühlte Enge zwischen den Bergen, ist für Sie erst dann dramatisch, wenn sie auf beiden Ohren gleichzeitig Schrammen haben. Auf Ihr Fahrzeug (das Brumm-Brumm-Ding, dass sie jeden Samstag an der Tanke ablecken) bezogen, bedeutet das, dass erst dann ENG ist, wenn beide Spiegel gleichzeitig deutliche Lackfehler aufweisen oder ganz entfernt wurden. (Diese Fehlteile finden Sie dann meist an den hervorstehenden Bergteilen).

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die 30 – 40 Fahrzeuglenker, die schon seit Stunden hinter Ihnen halb fluchend, halb verwesend in Ihren Autos hängen und sich freuen, wenn Sie es sich endlich auf einem Parkplatz gemütlich machen.